Seminare - Fortbildungen - Workshops
für Hundetrainer und Hundehalter
Seminare
Trainerfortbildung
Trainer-Fortbildung: Hoch erregte Hunde
Trainerfortbildung: Hoch erregte Hunde
Verhaltensanalyse, Erregungsregulation und Trainingsplanung
2-tägiger Workshop mit Diplom-Biologin Anke Lehne
„Mein Hund kommt einfach nicht zur Ruhe.“
„Draußen hört er gar nichts mehr.“
„Sobald etwas passiert, ist er völlig außer sich.“
Mit solchen Schilderungen suchen viele Hundehalter Hilfe. Hinter der Verzweiflung stehen häufig ein hoher Leidensdruck und das Gefühl, den Alltag mit ihrem Hund kaum noch bewältigen zu können. Spaziergänge werden zur Belastung, Begegnungen zum Stress und gut gemeinte Trainingsversuche führen oft nicht zum gewünschten Erfolg.
Hohe Erregung ist jedoch keine Diagnose, sondern ein Zustand mit vielfältigen Ursachen. Genetische Veranlagung, Emotionen, Motivation, Lernerfahrungen, Schmerzen oder gesundheitliche Beeinträchtigungen können ebenso eine Rolle spielen wie die jeweilige Situation und Umwelt. Die entscheidende Frage lautet deshalb nicht: „Wie bekomme ich den Hund ruhig?“, sondern: „Warum ist dieser Hund in dieser Situation so erregt?“
Genau hier setzt dieser Workshop an. Im Mittelpunkt stehen die fundierte Verhaltensanalyse, die Erregungsregulation und die Entwicklung individueller Trainingsstrategien. Anhand realer Hund-Halter-Teams zeigt Diplom-Biologin Anke Lehne, wie sich wissenschaftliche Erkenntnisse in die praktische Arbeit übertragen lassen. Gemeinsam werden Verhalten analysiert, Ursachen herausgearbeitet und daraus passgenaue Trainingskonzepte entwickelt – individuell, praxisnah und wissenschaftlich fundiert.
Inhalte
- Ursachen hoher Erregung erkennen und differenziert beurteilen
- Verhaltensanalyse als Grundlage erfolgreicher Trainingsplanung
- Einfluss von Emotionen, Motivation und Lernerfahrungen auf Verhalten und Erregung
- Erregungsregulation – Möglichkeiten und Grenzen im Hundetraining
- Impulskontrolle: Selbstbeherrschung und Aufschub unmittelbarer Handlungsimpulse
- Abgrenzung von Impulskontrolle, Frustrationstoleranz und Erregungsregulation
- Individuelle Trainingsstrategien entwickeln statt Symptome behandeln
- Analyse realer Trainingssituationen mit echten Hund-Halter-Teams
- Praktische Demonstrationen verschiedener Trainingsansätze
- Gemeinsame Diskussion und Übertragung der Erkenntnisse auf den eigenen Trainingsalltag
Arbeitsweise
Der Workshop verbindet wissenschaftliche Grundlagen mit einem hohen Praxisanteil. Im Mittelpunkt stehen echte Hund-Halter-Teams mit unterschiedlichen Fragestellungen. Gemeinsam werden Verhalten beobachtet, analysiert und hinsichtlich seiner möglichen Ursachen eingeordnet. Darauf aufbauend werden geeignete Trainingsziele formuliert und individuelle Lösungsstrategien entwickelt.
Dabei werden unterschiedliche Trainingswege vorgestellt, kritisch diskutiert und hinsichtlich ihrer praktischen Umsetzbarkeit bewertet. Ziel ist es, die eigene Fähigkeit zur Verhaltensanalyse und Trainingsplanung zu erweitern und fundierte Entscheidungen im Trainingsalltag treffen zu können.
Teilnahme
Die Teilnahme erfolgt ohne eigenen Hund.
Für die Praxisdemonstrationen werden ausgewählte Hund-Halter-Teams mit unterschiedlichen Fragestellungen eingeladen. So können verschiedene Verhaltensbilder, Analyseansätze und Trainingsstrategien unter realistischen Bedingungen gemeinsam erarbeitet und diskutiert werden.
Für wen?
Die Fortbildung richtet sich an Hundetrainerinnen und Hundetrainer, angehende Hundetrainer und Hundetrainerinnen sowie erfahrene Hundehalter und Hundehalterinne, die ihr Wissen über Verhalten, Erregungsregulation und Trainingsplanung vertiefen möchten.
Der Workshop eignet sich insbesondere für alle, die ihre Kompetenz in der Verhaltensanalyse und Trainingsplanung erweitern möchten. Die intensive Auseinandersetzung mit realen Fallbeispielen kann zudem eine wertvolle Vorbereitung auf die praktische Hundetrainerprüfung sein.
Das erwartet dich
- 2 Tage intensive Trainerfortbildung
- Teilnahme ohne eigenen Hund
- Praxisdemonstrationen mit echten Hund-Halter-Teams
- Wissenschaftlich fundierte Inhalte mit direktem Praxisbezug
- Verhaltensanalyse und Trainingsplanung anhand realer Fälle
- Gemeinsame Diskussion verschiedener Lösungsansätze
- Direkter Transfer in den eigenen Trainingsalltag
- Teilnahmebescheinigung
Referentin
Anke Lehne ist Diplom-Biologin mit Schwerpunkt Verhaltens- und Soziobiologie. Ihre Hundeschule: Canine Companion – die Schule für Hund und Halter im Landkreis Schwäbisch Hall mit Schwerpunkt Jagdhundeausbildung und Problemhundetraining.
Verhalten verstehen statt Symptome bekämpfen – für nachhaltige und individuell passende Trainingslösungen.
- 1 Kurstermin
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Erste Hilfe am Hund
Erste Hilfe am Hund (Kurs mit praktischen Übungen)
Unfälle passieren schneller, als man denkt – auch bei unseren Vierbeinern. Ob Verletzungen beim Spaziergang, ein Insektenstich, akute Kreislaufprobleme oder sogar ein Herzstillstand: In einem Notfall zählt jede Minute und oft auch das richtige Handeln der Halter*innen.
In diesem praxisnahen Workshop zeigt Ihnen Tierärztin Dr. K. Teschner, wie Sie im Ernstfall Ruhe bewahren, die Situation richtig einschätzen und mit den passenden Erste-Hilfe-Maßnahmen Ihrem Hund effektiv helfen können. Gemeinsam üben wir konkrete Handgriffe und Techniken, sodass Sie für den Notfall vorbereitet sind.
Seminarinhalte
- Selbstschutz & Sicherheit: Was ist zu beachten, bevor Sie helfen?
- Grundlagen der Ersten Hilfe: Notfallsituationen erkennen und richtig einschätzen
- Umgang mit verschiedenen Verletzungen: Von Schnittwunden über Knochenbrüche bis hin zu Hitzschlag oder Vergiftungen
- Reanimation & Sofortmaßnahmen
- Praktische Übungen: Erste-Hilfe-Techniken an Übungsmaterial – zum Teil auch am Hund
Eine Teilnahmebescheinigung wird ausgestellt.
👉 Besonderes Extra: Nach vorheriger Absprache darf der eigene Hund mitgebracht werden, sodass die Übungen noch individueller und praxisnäher gestaltet werden können.
Für wen?
Der Kurs richtet sich an Hundebesitzerinnen, Hundetrainerinnen, Tierschützer*innen und alle interessierten Hundehalter*innen.
- 2 Kurstermine
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Was ist ein Notfall und was ist im Notfall zu tun?
In diesem Workshop stellt Tierärztin Dr. K. Teschner mögliche Notfallszenarien vor und übt mit den Teilnehmenden verschiedene Erste-Hilfe-Maßnahmen am Hund.
Inhalte:
- Selbstschutz
- Grundlagen
- Umgang mit verschiedenen Verletzungen
- Reanimation
- Praktische Übungen
inkl. Teilnahmebescheinigung
Ein eigener Hund kann nur nach vorheriger Absprache mitgebracht werden.
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Kurse zur Prüfungsvorbereitung
Workshop: Intensiv-Kurs praktische Prüfungsvorbereitung
Der Lehrgang richtet sich an Hundetrainer*innen mit Praxiserfahrung, die sich auf ihre praktische Prüfung vorbereiten möchten. Die Intensiv-Tage bieten die Möglichkeit, prüfungsrelevante Inhalte zu vertiefen, Abläufe zu üben und die eigenen Vorgehensweisen in der praktischen Arbeit zu reflektieren.
Für die praktischen Übungen kann ein eigener Hund mitgebracht werden, sofern er gesund und sozialverträglich ist. Eine vorherige Abstimmung mit dem Veranstalter im Rahmen der Kursanmeldung ist hierfür erforderlich.
Teilnahmevoraussetzungen:
- Praktische Fähigkeiten im Hundetraining
- Kenntnisse der Lerntheorie und deren Anwendung im praktischen Training
- vertrauter Umgang mit dem Clicker
- Trainingsgestaltung ausschließlich ohne Dominanzkonzepte
Inhalte:
- Training von Prüfungsszenarien:
Durch das Nachstellen möglicher Prüfungssituationen werden Abläufe verdeutlicht und unterschiedliche Vorgehensweisen praktisch erprobt. - Verknüpfung von Theorie und Praxis:
Fachliche Inhalte werden in konkrete Trainings- und Anwendungssituationen übertragen, um das vorhandene Wissen gezielt in die Praxis umzusetzen. - Optimierung praktischer Fertigkeiten:
Die Teilnehmenden erhalten Feedback zu ihrem Vorgehen, Hinweise zur Verbesserung und die Möglichkeit, individuelle Fragestellungen einzubringen.
Der Workshop gibt den Teilnehmenden die Möglichkeit, ihre Kompetenzen zu festigen, vorhandene Unsicherheiten zu bearbeiten und ihr Verbesserungspotenzial wahrzunehmen. Die Kurstage ersetzen keine Hundetrainer-Ausbildung.
- 1 Kurstermin
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Workshop zur Vorbereitung auf die praktische Prüfung. Geübt werden mögliche Prüfungsszenarien, die Umsetzung der Theorie in die praktische Anwendung. Möglichkeit zur Optimierung der eigenen praktischen Fähigkeiten durch Feedbacks.
Die Intensiv-Tage richten sich an Hundetrainer*innen mit Praxiserfahrung, die sich vor ihrer Prüfung noch einmal fit machen möchten. Der Lehrgang ersetzt keine Hundetrainer-Ausbildung. Teilnahmevoraussetzung sind praktische Erfahrungen im Hundetraining sowie Kenntnisse der Lerntheorie und Trainingsgestaltung ausschließlich ohne Dominanzkonzepte. Gerne kann ein eigener Hund für die praktischen Übungen mitgebracht werden, sofern sozialverträglich und gesund. Bitte bei Kursanmeldung mit dem Veranstalter abklären.
Inhalt:
Abläufe der praktischen Prüfungen
Praktische Anwendung der Lerntheorie
Markertraining
Optimierung der vorhandenen Fähigkeiten
Kommunikation
Entwicklung und Durchführung von Trainingseinheiten
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Seminar: Mittelmeerkrankheiten beim Hund
Zusatzmodul zum Sachkundelehrgang Hundehaltung
Viele Hunde finden über Tierschutzorganisationen den Weg aus süd- und südosteuropäischen Ländern nach Deutschland. Mit ihnen können auch sogenannte Mittelmeerkrankheiten eingeschleppt werden – Erkrankungen, die nicht nur für die Tiere selbst schwerwiegende Folgen haben, sondern auch ihre neuen Halter und Halterinnen und die Tierärzte und Tierärztinnen vor große Herausforderungen stellen.
In diesem praxisnahen Seminar erhalten Sie einen kompakten und gut verständlichen Überblick über dieses wichtige Thema.
Das erwartet Sie:
- Die wichtigsten Mittelmeerkrankheiten beim Hund – kurz und klar vorgestellt
- Vektorübertragung: Zecken, Mücken & Co. im Fokus
- Diagnostik in der Praxis – welche Nachweismethoden gibt es und wie aussagekräftig sind sie?
- Worauf beim Import von Hunden nach Deutschland zu achten ist
- Prävention und Handlungsempfehlungen für die Praxis
Für wen geeignet?
Das Seminar richtet sich an Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen von Tierschutzorganisationen sowie alle Interessierte, die im Alltag mit importierten Hunden zu tun haben.
Ihr Nutzen:
Das Seminar gibt einen kompakten Überblick über Diagnosemöglichkeiten und Risiken von Mittelmeerkrankheiten sowie Aspekte im Umgang mit betroffenen Tieren. Zudem bietet es die Gelegenheit, vorhandenes Wissen zu vertiefen und praxisrelevante Fragestellungen gemeinsam zu reflektieren.
Referentin:
Natalia Gawda, Fachtierärztin für Kleintiere und Chirurgie
Mit umfassender Erfahrung und Expertise im Bereich der Veterinärmedizin setzt sich Natalia Gawda leidenschaftlich für die Gesundheit und das Wohlbefinden der Tiere ein. Sie verfolgt seit ihrer Jugend den Traum, Tieren zu helfen. Nach dem Studium der Veterinärmedizin an der Tierärztlichen Hochschule Hannover und zahlreichen Fortbildungen in Kleintierchirurgie, der Orthopädie und Physiotherapie hat sie sich in der tiermedizinischen Fachwelt etabliert.

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